Opernpremieren in Mitteldeutschland

20.02.2012 13:08 von Torsten Scharfe

Nicht nur in Bayreuth wird gute Oper gespielt. Im April 2012 ist in den Opern Mitteldeutschlands viel los. Wer Liebhaber schöner Melodien, guten Theaters und fabelhafter Inszenierungen ist, sollte also einige Premieren nicht verpassen. Hier eine kleine Übersicht.

Spritzige Laune in Dresden

Am 28. April wird die Premiere von Gaetano Donizettis „L'Elisir d'Amore“ (Der Liebestrank) in der Semperoper Dresden stattfinden. Dieses Melodrama in zwei Akten war noch nicht fertig, als die Proben angefangen hatten, was den aus Bergamo stammenden Komponist skeptisch über den Erfolg seines Werkes werden ließ. So pessimistisch war er, dass er die Besetzung mit harten Worten beschrieb: „Der Tenor ist korrekt, die Prima Donna hat eine schöne Stimme, aber nur sie versteht, was sie sagt, der Buffo ist ein Hund...“. Dennoch war diese typische Buffo-Oper ein Riesenerfolg und wurde zweiunddreißig Mal in der ersten Saison in Mailand gespielt. L'Elisir d'Amore mischt Drama und Komödie und entzückt durch seine leichten Melodien.

Tragödie und Katharsis

In Kassel wird ab dem 06. April Richard Wagners letztes Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ im Opernhaus gespielt. Die von der talentierten Helen Malkowsky inszenierte Oper mischt spannende Sagen, Legenden und Mythen, sodass sich jeder Mensch persönlich angesprochen fühlt und eine gewisse Katharsis beim Zuschauer erfolgt.
Auch in Köln wird man Katharsis erleben können: Die Jugendoper von Ludger Vollmer präsentiert am 13. April „Border“. Das von Stephanie Schiller geschriebene Libretto dieser Oper wurde nach der Tragödie „Die Kinder des Herakles“ von Euripides verfasst. Eine tolle Einführung für Jugendliche in die Welt der Oper sowie der griechischen Tragödie.

Wer die Chance nicht hat, nach Dresden, Kassel oder Köln fahren zu können, sollte sich auf jeden Fall diese Opern anhören. Dafür braucht man aber die richtige Soundausrüstung. Mit den besten Lautsprechern fühlt man sich fast wie mitten im Opernsaal. Opernliebhaber sollten also auf moderne Stereo Anlagen nicht verzichten.

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22.01.2011 17:10 von Juliane Bally

Auf musikalischen Spuren durch Leipzig

Leipzig war, ist und wird auch immer eins bleiben – eine Musikstadt. Um Orte, an denen berühmte Musikerpersönlichkeiten ihre Spuren hinterlassen haben, einfacher zu finden, gibt es die Leipziger Notenspur. Und spätestens, wenn der Frühling naht, lädt die rund fünf Kilometer lange Strecke zu einem musikalischen Spaziergang durch das Stadtzentrum ein.

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18.01.2011 18:59 von Claudia Laßlop

Mit Klängen und Tönen ins Leben

Wo eine gemeinsame Sprache und Worte noch fehlen, ermöglicht Musik bereits Verständigung. Über den Wechsel von Kommunikationsebenen, über die Wichtigkeit von Musik und ihre Rolle als verbindendes Element zwischen Müttern und ihren Kindern hat sich Musiktherapeutin Rotraud Bockenkamm mit Claudia Laßlop unterhalten.

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16.01.2011 16:36 von Claudia Laßlop

Kreativität in Grenzen

Danach gefragt, mit welchen Problemen sie sich herumschlagen, klingen die Antworten verschiedener Leipziger Musikgruppen recht ähnlich – Proberäume sind rar und wenn man sich in der Stadt eine Fangemeinde erspielt und immer noch Energie hat, geht die eigentliche Arbeit erst richtig los. Nächster und weitaus schwierigerer Schritt: Überregional Beachtung finden, kommerziellen Erfolg haben. Dafür gibt es in Leipzig zwar bislang nur wenige gelungene Beispiele, aber von Verdruss keine Spur.

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21.10.2010 20:46 von Claudia Laßlop

Der Klang des Himmels beim Impuls Festival

Wie klingt der Himmel? Dieser Frage geht das diesjährige Impuls Festival vom 29. Oktober bis 21. November in Sachsen-Anhalt nach und findet am Ende im besten Fall nicht nur eine Antwort, sondern viele neue Fragen. Zusammen mit der Vorstellung des Programms gab es schon einen kurzen akustischen Eindruck dessen, was die Besucher dieses Jahr erwartet – Christoph Reuters „Himmelsscheibe“ für vier Kontrabässe und Klavier. Nicht zuletzt geht es bei Impuls wieder um die Frage nach der Angst vor neuen Tönen. Angst auf der einen Seite, das Gehörte nicht zu verstehen oder nicht zu mögen – die Angst auf der anderen Seite, dass deswegen vielleicht auch keiner kommt.

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13.10.2010 14:14 von Martin Morgenstern

Schostakowitsch verstehen

Wir schreiben das Jahr 1960. Das noble Gästehaus des Ministerrates der DDR im beschaulichen sächsischen Kurort Gohrisch hat hohen Besuch: Dmitri Schostakowitsch ist für eine knappe Woche zu Gast. Eigentlich soll er die Filmmusik für den Propagandafilm „Fünf Tage – fünf Nächte“ verfassen, der die Auslagerung Dresdner Kunstschätze durch die Rote Armee zum Thema hat. Der russische Komponist bringt dann doch sehr viel persönlicheres zu Papier: sein achtes Streichquartett. Ein Gespräch mit dem polnischen Komponisten Krzysztof Meyer.

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20.02.2012 13:08

Opernpremieren in Mitteldeutschland

Nicht nur in Bayreuth wird gute Oper gespielt. Im April 2012 ist in den Opern Mitteldeutschlands viel los. Wer Liebhaber schöner Melodien, guten Theaters und fabelhafter Inszenierungen ist, sollte also einige Premieren nicht verpassen. Hier eine kleine Übersicht.

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